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Dies war mein letzter Pilgertag, das Wetter war bestens und ich freute mich auf die 12 km nach Fisterra sowie die 3,5 km nach Cap Finisterre und zurück. Ich habe manchen Regentag verflucht, aber bei all diesen schönen Tagen im Moment ist das vergessen. Der Weg war leicht und in Fisterra nahm ich mir für 20 Euro ein Einzelzimmer. Ohne Rucksack ging ich dann zum Leuchtturm nach Cap Finisterre und traf unterwegs einige bekannte Gesichter. Wieder zurück suchte ich in Fisterra ein paar Schalen von Jakobsmuscheln, aber ich hatte nicht viel Glück. Um 16:00 Uhr öffnete die Albergue Municipal, in der es eine weitere Art Compostela für die Pilger gab. Dort traf ich auch Rene aus Leer wieder, mit dem ich den Abend bei gutem Essen ausklingen ließ. Morgen geht es mit dem Bus zurück nach Santiago und übermorgen fliege ich nach Hamburg zurück, wenn alles klappt.

 

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Blick zurück auf die Bucht von Cée.

 

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Dann ging es durch enge Gassen weiter...

 

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...bis man auf der anderen Seite der Bergkette die Bucht von Fisterra sehen kann.

 

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In Fisterra selbst gab es eine kleine Fiesta. Das machen die Spanier viel und gern an Samstagen wie heute.

 

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Festlich gekleidete Musikanten sind auch immer dabei.

 

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Diese wohl sehr alten Kreuze am Wege markieren angeblich den originalen Velauf des Jakobswegs. Der Weg selber wurde ja mehrfach geändert oder angepasst und dient nun auch kommerziellen Interessen.

 

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Der letzte km-Stein vor dem Leuchtturm von Kap Finisterre.

 

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Der Leuchtturm am Ende der Welt. Erstmalig wollte man hier für einen finalen Leuchturmstempel eine Gebühr von 0,50 Euro haben. Das ist ja nicht viel, aber alle anderen Herbergen und Bars waren eher stolz, wenn sie einem ihrem Stempel irgendwo reindrücken konnten.

 

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Ende gut - alles gut :-)

 

Kommentare  

#1 So schaut ein zufriedener Wanderer aus.Rosi Winkler+ Heinz 2016-05-01 12:20
Lieber Michael, endlich hast du das Ende von Europa erreicht. Nun fang nicht noch an, nach Amerika zu schwimmen. Trete deine Heimreise an, hier wirst du mit offenen Armen empfangen.
Deine Mutter, Schwester, Claudia, Rosi, Heinz und alle Freunde die dich kennen, sind sehr stolz auf deine Leistung.
Von diesen Wochen kannst du noch Jahre zehren, diese Eindrücke kann dir keiner nehmen. Nochmal Glückwunsch, willkommen in der Hamburg, Rosi und Heinz
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