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Diese Nacht habe ich so gar nicht geschlafen, wobei eigentlich alles stimmte. So stand ich also um 6:00 Uhr auf, duschte, machte die Haare schön und frühstückte mit dem Canadier. Er sorgte für frischen Kaffee und ich für Toast, Streichfett und Marmelade. Um ca 7:45 Uhr ging ich dann los, weil es hell genug war. Kurz danach konnte ich auch den Sonnenaufgang bewundern. Insgesamt war das eine schöne Tour in schöner Landschaft. Am Zielort musste ich aber mit Händen und Füßen nach der Pension Casa Salvadora fragen, weil sie nicht von außen als solches erkennbar war. Die Spanier waren sehr hilfsbereit, aber wenn sie merken, dass ich kein Wort verstehe, dann reden sie doppelt viel und doppelt schnell - jedenfalls kommt mir das so vor. Eine Nachbarin setzte mich dann zu Savadora, die ca. 100 Jahre alt war, an den Tisch, und deutete mit eindringlichen Gesicht und „pronto“ an, dass sich bald jemand um mich kümmern würde. Dann kam die Tochter oder Enkelin und zeigte mir das Einzelzimmer ohne Dusche und Klo für 14 Euro. Das ist ok. Nach einer kurzen Siesta sitze ich jetzt in einer Bar, trinke Kaffee und Bier und esse Tortilla und tippe diesen Text :-)

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Selfie am Morgen.

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Die Kaktusallee.

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Sonnenaufgang.

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Weite Landschaft mit den Resten einer Burg.

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Ausgrabungsarbeiten - vermutlich von 6-Beinern geschaffen.

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Wandern in parkähnlicher Landschaft.

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Hinweis auf eine Wasserstelle, die vor allem im Hochsommer sicher immer sehr willkommen ist.

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Felsige Wege für die man gute Wanderschuhe benötigt.

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Steinige Wege.

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Horst Hützel (Hotte Hü) hat auch mal Durst.

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Hier hat jemand einen Wanderschuh aus Leder einschließlich Socke verbrannt. Es qualmte noch, als ich dort vorbei kam. Warum macht man das?

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Ok, es ging zum Schluss auch an dieser Straße entlang, aber das war nicht so schlimm, weil der Weg zuvor einfach schön war.

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Der Hund von Salvadora, der um eine Streicheleinheit buhlte. Vorher hatte er mich noch angekläfft, aber er schloss dann doch Freundschaft mit der streichelnden Hand.

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Der Bub, nachdem er nachmittags tief geschlafen hatte und einkaufen war :-)

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Vorspeise des 8-Euro-Pilgermenüs.

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Hauptspeise im Prinzip wie gestern: Cuttle-Fish = Pulpo = Tintenfish.

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Das waren viele Fotos heute - Gute Nacht - Buen Camino

 

Kommentare  

#2 RE: 05.04.2018 von Guillena nach Castilblanco de los Arroyos (20,0 km)Claudi 2018-04-07 01:30
Die Wanderschuhe und -Socken verbrennt man doch eigentlich erst in Muxia oder hat da jemand schon früher schlapp gemacht? Und fehlt das Selfie am Morgen mit Absicht?
#1 RE: 05.04.2018 von Guillena nach Castilblanco de los Arroyos (20,0 km)Mutti 2018-04-06 09:04
Spargel. Ich staune noch immer, dass es Zimmer ohne Fenster gibt. Aber du hast ja vorher schon Merkwürdigkeiten gesehen und erlebt. Schöne Bilder. Warte schon auf die nächsten. Das mit dem Wanderschuh und Socke im Feuer ist ganz einfach: ein Fakir auf dem Weg, der allerdingst vorsichtig die Wanderung angeht. Ist wohl noch ein Lehrling. Aber sei vorsichtig. Vielleicht will er jetzt den Schuh eines Wanderers klauen. Ich denke an dich.
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